Der Familienbetrieb wurde 1958 von Gärtnermeister Lutz Fredebold und Ehefrau Helga gegründet. 1995 haben deren Tochter Silke Fredebold-Baumgarten und Bernd Baumgarten die Gärtnerei übernommen und erweitert. Während früher in erster Linie für den Großhandel produziert wurde,  hat sich das Unternehmen inzwischen zu einer vielseitigen Einzelhandelsgärtnerei mit Dienstleistungsangeboten, Weihnachtsbaumplantage und umfangreichem Sortiment entwickelt.                                                                                                                                                   


Silke Fredebold-Baumgarten




Unsere Shropshire-Schafe Molli und Zorro sind die Rasenmäher in unserer Weihnachtsbaum-plantage.So können wir auf den Einsatz von chemischen Unkrautvernichtern verzichten. Außerdem freuen wir uns über den biologischen Dünger... und auf Nachwuchs...


 Die Lämmer sind da.



Expertentipps von Silke Fredebold-Baumgarten 2005 bis 2014 sind in den Leine-Nachrichten der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung und der Hannoverschen Presse meine Antworten und die meiner Kollegen zu den Gartenfragen der Leser erschienen. Die Beliebtheit dieser Gartenspaß-Seite hat die Redaktion zum Anlaß genommen, die Tipps in drei Büchern zusammenzufassen: "300 Tipps, die Ihnen wirklich helfen - Mit Profi-Ideen der Herrenhausen-Gärtner"
"Wann muss ich meine Rosen düngen? Wie beschneide ich meinen Apfelbaum? Warum sprießt das Moos in meinem Rasen? Auf diese und viele andere Fragen aus dem Hobbygärtner-Alltag geben Experten in "Gartenschlau" Antworten - knapp, verständlich und für jeden umsetzbar." 

Die 3 Bücher im Schuber kosten 29,90 EURO und sind in der Gärtnerei Fredebold erhältlich.

Gartenfragen

Was muß beim Kübelpflanzen Überwintern beachtet werden?
Nach den ersten Frösten haben Sie bereits Ihre Pflanzen ins Haus geräumt. Wenn auch zahlreiche Arten ähnliche Pflegeansprüche haben, so bleibt doch vieles auch individuell zu beachten, abhängig von Standort, Lichtverhältnissen und Temperatur.

Oliven, Oleander, Lorbeer, viele Palmen, Callistemon und Zitruspflanzen benötigen ein helles luftiges, aber frostfreies Winterquartier. Wenn diese immergrünen Pflanzen in der Regel auch kurze, milde Fröste vertragen, überleben sie die kalte Jahreszeit hier im Freien nicht.

Vor dem Einräumen haben Sie die Pflanzen sicherlich auf Schädlinge untersucht. Ist es kühl und luftig genug, vermehren sich diese so gut wie gar nicht. Zum Frühjahr hin jedoch, bei ansteigenden Temperaturen muß eine Bekämpfung erfolgen,vorzugsweise durch ein systemisch wirkendes Präparat, das auch versteckt sitzende Übeltäter erfaßt. Für all diese Pflanzen gilt: Regelmäßig mit wenig Wasser versorgen, und nichts im Untersetzer stehen lassen. Erst im Frühjahr wieder mehr gießen.

Fuchsien und Solanum (Kartoffelbaum) werden genauso kühl überwintert. Diese sind jedoch im Winter unbelaubt und vertragen deshalb einen etwas dunkleren Platz.

Wandelröschen. Engelstrompeten, Tibouchina, und Bougainvillea benötigen etwas höhere Temperaturen, etwa 10°C. Beim Einräumen werden sie in Form geschnitten. Das Laub werfen sie ab. Dieses sollte sorgfältig entfernt werden. So haben die Schädlinge keine Chance. Mit dem Wasser wird eher sparsam umgegangen, um Wurzelerkrankungen vorzubeugen. Im Winter kommen diese Pflanzen auch mit weniger Licht aus. Im Frühjahr jedoch, wenn die ersten Blätter erscheinen, stellen Sie diese etwas heller.




Agapanthus, Blutblume und Calla haben Knollen. Damit sie uns im nächsten Jahr wieder mit zahlreichen Blüten erfreuen können, müssen Sie diese in eine Winterruhe fallen lassen. Überwintert Agapanthus zu warm, können Sie kaum mit Blüten rechnen.

Die Pflanzen werden in einem sehr kühlen frostfreien Raum gar nicht gegossen. Erst im Frühjahr, wenn die Pflanzen mit dem Austrieb begonnen haben, werden sie wieder regelmäßig mit Wasser versorgt und gedüngt.

Für alle Kübelpflanzen gilt: Topfen Sie nie im Herbst um, weil dann die Gefahr von Wurzelpilz besteht. Denn die nicht durchwurzelte frische Erde, kann nach dem Gießen kaum durchtrocknen und so steht die Pflanze permamenent mit feuchten Füßen da. Wenn es dann noch kühl ist, ist der Tod der Pflanze vorprogrammiert. Der optimale Zeitpunkt für die Umtopfaktion ist der März.

Dann können Sie auch gleich Langzeitdünger mit einarbeiten. Und die Pflanzen haben einen guten Start in die neue Saison. sfb

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Wie pflege ich meinen Agapanthus? 
Die Schmucklilien (Agapanthus) können leider nicht  im Freien
ausgepflanzt überwintern. Setzen Sie sie in einen Topf und holen Sie die
Pflanzen ins Haus. An einem kühlen, hellen und frostfreien Platz werden
Sie bis zum Frühjahr kaum gegossen. Erst ab März versorgen Sie die
Schmucklilie wieder regelmäßig mit Wasser und Dünger. Die Blütezeit
dieser prächtigen Südafrikanerin erstreckt sich nur über zwei Monate
(Juli/August). Dann ist die Pracht vorbei, aber das dekorative Laub der
meisten Sorten schmückt die Pflanze das ganze Jahr.

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Sind meine Alpenveilchen winterhart?                                                                                        Alpenveilchen in unterschiedlichen Größen und Farben, mit oder ohne Duft
sind in herbstlich bepflanzten Gefäßen ein Hingucker. die Frage nach der
Winterhärte wird oft gestellt. Leider überleben diese Sorten nur in ganz
milden Wintern im Freien. Tannenzweige zwischen die Pflanzen gesteckt geben etwas Schutz,
genügen in einem strengen Winter aber nicht. Da hilft nur das Einräumen.
Wirklich winterhart mit etwas Reisigschutz sind nur die ganz kleinen Cyclamen coum, neapolitanum und purpurascens.
Die Blüten sind nur etwa 1,5 cm groß und sie erscheinen vor dem Laub. Am besten stehen sie im Halbschatten
auf durchlässigem Boden.

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Wie pflanze ich meine Amaryllis(Belladonnalilie) ?  

Die Jersey Lily wird auch Belladonnalilie genannt. Es handelt sich hierbei um die echte Amaryllis. Die Zwiebel darf bei der Topfkultur nicht so tief eingepflanzt werden, damit sie nicht verfault. Beginnen sie erst mit dem Gießen, wenn sich der Austrieb zeigt. Während der Vegetationszeit darf auch das Düngen nicht vergessen werden.  Eine Brutzwiebel kommt  erst nach 3 Jahren zum ersten Flor.
An sehr warmen, geschützten Standorten, mit  gutem Wasserabzug kann man die Belladonnalilie sogar ins Freie setzen. Dort wird sie 25 cm tief in den Boden gesetzt und über Winter ausreichend mit Reisig und Laub abgedeckt. Jetzt im November ist es für das Auspflanzen aber zu spät. Verschieben Sie das auf das Frühjahr.

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Meine Bougainvillea hat den Winter anscheinend nicht gut überstanden, sie treibt nicht aus. Ich habe sie wohl auch zu früh nach draußen gestellt. Wird sie noch treiben oder ist sie komplett erfroren?
Frost verträgt eine Bougainvillea überhaupt nicht. Aber auch ein  sehr langes Winterquartier  kann ihr Probleme bereiten. Ritzen Sie mit dem Fingernagel am Stamm Ihrer Pflanze. Wenn dieser noch grün ist, dürfen Sie noch auf einen Austrieb hoffen. Anderenfalls können Sie jedoch nicht mehr damit rechnen.
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Wie könnte man eine Bougainvillea beschneiden, dass sie wie ein Hochstämmchen wächst?
Noch junge Pflanzen kann man zu einem Hochstämmchen erziehen, indem man einen geeigneten starken Trieb mit einem Stab stützt und alle Seitentriebe entfernt. Hat der Hauptrieb die gewünschte Höhe erreicht, stutzt man dessen Spitze, um die Pflanze zum Verzweigen anzuregen. Wenn sie bei diesen neuen Trieben nach zwei Blättern immer wieder die Spitze auskneifen entsteht mit viel Geduld nach Jahren ein kräftiges Bäumchen mit einer hübschen Krone. Nachdem Sie die gewünschte Grundform erhalten haben, schneiden Sie die Pflanze im Herbst beim Einräumen immer wieder auf diese zurück. So verfährt man übrigens auch bei Lantanen, Fuchsien und anderen Kübelpflanzen, die man in Form bringen möchte.

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Ich habe auf dem Friedhof Buchsbaum gepflanzt als Einfassung für das Grab. Nun werden die Pflanzen auf einmal braun und zwar sehr schnell. Es kann nicht an zu wenig Wasser liegen, da ich jeden Tag gieße. Ist das eine Krankheit? Was kann ich dagegen unternehmen?
Offenbar sind Ihre Buchsbäumchen an dem Schaderreger "Cylindrocladium buxicola " erkrankt. Es ist nicht möglich, von diesem Pilz befallene Pflanzen durch den Einsatz von Fungiziden zu kurieren. Entfernen Sie erkrankte Pflanzen und vernichten Sie diese. Ältere Buchsbäume sollten bis ins alte Holz zurückgeschnitten werden. Die Sporen überdauern  viele Jahre an Pflanzenteilen oder am Boden. Deshalb sollten  Sie die Pflanzung durch Ilex crenata, oder auch durch kleine Koniferen, z.B. Eiben, ersetzen. Eine Neuanpflanzung von Buchsbaum kann ich  nicht empfehlen, da die Gefahr zu groß ist, dass auch diese wieder erkrankt. Denken Sie daran, auch Ihre Schere und das Arbeitsgerät zu desinfizieren, damit der Erreger nicht auf gesunde Pflanzen übertragen wird, allerdings ist nur der Buchsbaum in Gefahr.

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Wie pflege ich meinen Callistemon ?

Der Callistemon, Zylinderputzer,ist bei uns nicht winterhart und muß im hellen, kühlen Haus überwintern. Man muß immer sehr darauf achten, dass man ihn weder zu viel noch zu wenig gießt. Denn er reagiert genauso empfindlich auf Ballentrockenheit wie auf Staunässe. Das Laub enthält ätherische Öle und duftet beim Zerreiben, je nach Sorte auch nach Zitrone.
Diese immergrüne Pflanze ist in Australien beheimatet und gehört zu den Pyrophyten. Das heißt, die Samen benötigen das Feuer, um anschließend keimen zu können. So kann nach einem Buschbrand wieder neues Leben entstehen.

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Meine neue großblütige Clematis ist jetzt trocken und braun geworden, obwohl ich sie regelmäßig gegossen habe. Ist die Clematis abgestorben oder kann ich sie noch retten? 

Ihre Waldrebe ist an der Clematiswelke erkrankt. Bei diesem Pilzbefall sterben urplötzlich ganze Triebe und oft sogar die ganze Pflanze ab. Aber in der Regel hilft ein radikaler Rückschnitt bis ins alte Holz. Dann treibt die Kletterpflanze von unten wieder neu aus. Vorbeugen kann man der Clematiswelke, indem man für optimale Bedingungen sorgt:  ein halbschattiger Standort mit einem vor direkter Sonneneinstrahlung geschützten Fuß ohne Staunässe ist ideal.  Außerdem sind wildere, kleinblütige Sorten die unempfindlicheren Waldreben.

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Mein Ficus benjaminii steht im Sommer im Freien, nach dem Einräumen verliert er plötzlich sämtliche Blätter.

Birkenfeigen sind anspruchsvolle Zimmerpflanzen. Trockene Luft bewirkt immer wieder Blattfall. Auch Staunässe und Ballentrockenheit nehmen sie übel. Halten Sie Ihren Ficus gleichmäßig feucht. Gießen sie mit abgestandenem Wasser und achten Sie darauf, dass davon nichts im Untersetzer stehen bleibt. Besprühen Sie Ihn immer wieder, aber mindestens ein mal pro Woche und vermeiden Sie unnötige Standortwechsel. Den besten Platz findet er im Halbschatten, also keinesfalls im Sonnenfenster.

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Ich habe eine alte Hänge-Fuchsie. Sie hängt bei Zimmertemperatur in einem hellen Raum. Sie blüht immer erst Ende Juli. Ich hätte es lieber etwas früher, wie kann ich das schaffen?  
Klassische Fuchsiensorten benötigen zur Ausbildung von Blütenknospen eine bestimmte Lichtsumme. Diese ist unter natürlichen Bedingungen meist erst Anfang Juni erreicht. Wenn der Platz nicht im Freien ist und möglicherweise gegen Abend Vorhänge zugezogen werden und das Licht eingeschränkt wird, kann sich der Blühbeginn wie in Ihrem Fall noch weiter nach hinten verschieben. Wenn Sie Ihre Fuchsie künftig ab März in einem Raum aufstellen, den Sie bewohnen, in dem morgens und abends künstliches Licht brennt, können Sie die Blüte deutlich verfrühen. 

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Wie pflege ich Gardenien?
Die in Asien beheimateten Gardenien sind nicht ganz unkompliziert in der Pflege. Sie benötigen einen sauren Boden und dürfen nicht mit kalkhaltigem Wasser gegossen werden. Im Sommer fühlen sie sich draußen im lichten Schatten am wohlsten. Gedüngt wird dann regelmäßig mit Flüssigdünger, der auch Eisen und Spurenelemente enthält.
Im Winter benötigen Sie einen hellen, frostfreien Standort, der aber nicht zu kalt sein darf, also nicht unter +10 Grad. Auch zu trockene Heizungsluft ist ungünstig. Staunässe und kalte Füße bewirken Wurzelpilz und führen zu Blattfall.

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Die Crossandra ovata, der traditionelle Geldbaum, ist eine anspruchslose Sukkulente, die schon unsere Großeltern kannten. "Solange dieser Baum sein Laub nicht abwirft, bleibt dem Eigentümer der Wohlstand erhalten", sagt der Volksmund. Außerdem lassen die rund-ovalen Blätter auch auf den Ursprung des Namens schließen.
Sie ist Asien beheimatet. Während der Vegetationszeit wird sie regelmäßig gegossen und gedüngt. Allerdings muß man immer sehr darauf achten, dass kein Wasser im Untersetzer stehen bleibt und ein Wasserablauf gewährleistet ist. Im Winter ist (Ähnlich wie beim Agapanthus von letzter Woche) eine Vegetationsruhe einzuhalten. Der Geldbaum steht kühl und wird fast gar nicht gegossen. Wenn die Tage wieder länger werden geht er in seine lange andauernde Blüte. Danach wird er dann zurückgeschnitten und eventuell über Stecklinge vermehrt.
So erreicht man einen schönen kompakten, dichten Aufbau. Auch zu groß gewordene Prachtexemplare können auf diese Weise im Zaum gehalten werden.  sfb
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Kann meine Hortensie in der Stube überwintern, damit sie dort weiter blüht? 
Die Bauernhortensie bildet Ihre Blüten immer an den neuen Trieben des Vorjahres. Wenn diese ausgebildet werden, muß regelmäßig gedüngt werden, im September dann kalibetont. So können die Triebe gut ausreifen und gut gerüstet in die Kühlphase eintreten. Diese ist zur optimalen Ausbildung der Hortensienblüten unbedingt notwendig. Wenn Sie Ihre Hortensie jetzt direkt in die Stube stellen, könnte es passieren, dass die Pflanze entweder keine Blüten ansetzt oder dass diese nur klein oder kümmerlich sind. Besser ist es, die Pflanze in einen kühlen, luftigen Raum aufzustellen. Die alten Blätter werden abfallen und es wird nur mäßig gegossen. Im neuen Jahr können Sie die Hortensie ab März/April in frische Erde setzen und im Warmen antreiben. Achten sie aber darauf, dass die Raumluft nicht zu trocken ist, weil dann Spinnmilbenbefall droht. 

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Wie schütze ich meine Freiland-Kamelie im Winter?                                                                         Zunächst sollten Sie die Kamelie ähnlich wie Rosen anhäufeln, am besten mit Torf. Stellen sie schon jetzt ein paar Tannenzweige ins Innere der Pflanzen, die dort bis zum Frühjahr verbleiben. Die Blätter jedoch sollten nicht bedeckt werden, dass sie atmen und assimilieren können. Wenn es sehr eisig wird, packen sie die Kamelie mit  einem Vlies  ein. Das Vlies läßt auch Licht zur Pflanze durchdringen. Sobald es wieder frostfrei ist, entfernen Sie diesen Schutz aber wieder. Dieses Material dient lediglich als Verdunstungsschutz. Denn die Kamelie erfriert nicht, sondern vertrocknet bei Dauerfrost. Gießen Sie, eventuell auch im Winter, wenn es sehr trocken ist. Verwenden sie keinesfalls Plastikfolie zum Einpacken, da dann die Gefahr von Pilzbefall , insbesondere an den Knospen, besteht.

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 Muss man Kamelien im Winter düngen?
Im Winter wird die Kamelie draußen nicht gedüngt.  Wenn aber die Blätter der Kamelie im Winterquartier im Haus sehr hellgrün werden, verdünnen sie einen guten Flüssigdünger mit Spurenelementen (z.B. WUXAL)  mit  Wasser (Anleitung beachten!) und besprühen Sie die Blätter damit. Die Blätter werden schnell wieder kräftig grün. Ab März bis August darf dann wieder wöchentlich über die Wurzel gedüngt werden.

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Unsere Lantane hat sehr viele weiße Fliegen. Was kann ich dagegen tun? 
Leider werden Lantanen immer wieder leicht von Weißen Fliegen befallen. Diese legen ihre Eier auf den Blattunterseiten der Wirtspflanzen ab, wo sich auch die Larven und Puppen entwickeln. Unter Glas können im Sommer bestimmte Schlupfwespen sehr wirksam gegen diese Schädlinge eingesetzt werden. Auch mit Gelbtafeln lassen sich die Mottenschildläuse anlocken. Effektiv sind auch Lizetan Combistäbchen, deren Wirkstoff über die Wurzeln aufgenommen wird.
Da jetzt aber die Einwinterung der Pflanzen im Oktober unmittelbar bevor steht und niedrige Temperaturen und hohe Luftfeuchtigkeit den Schädlingen das Leben erschweren, empfehle ich  folgendes:
Schneiden sie die Lantane vorm Einräumen kräftig zurück und entfernen Sie sämtliche Blätter. So vernichten Sie die Nachkommen der Schädlinge und befreien Ihr Wandelröschen auf einfache Weise vom Befall.

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Was muß ich beim Rückschnitt von Lavendel beachten? 
Da Lavendel häufig im Winter Schaden erleidet, ist es sinnvoll, diesen erst im Frühjahr zurückzuschneiden. Dann hat die Pflanze mehr Schutz in der kalten Jahreszeit. Jetzt im August/September entfernen Sie nur Verblühtes. Im Frühjahr schneiden Sie dann alles ab, was erfroren oder zu groß geworden ist. Dabei sollten Sie niemals zu tief ins alte Holz schneiden. Es sollte immer noch Laub an den jeweiligen Trieben verbleiben, weil Lavendel sonst möglicherweise nicht wieder austreiben könnte.

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Sind die kleinen orangefarbenen Beeren des Pfaffenhütchens giftig und vielleicht eine Gefahr für Kinder? 
Das Pfaffenhütchen (Euonymus europaea) hat seinen Namen von seinen lustigen roten Früchten, die der Kopfbedeckung eines katholischen Geistlichen ähneln. Im Jahre 2006 war dieser Strauch zur Giftpflanze des Jahres gewählt worden. Als Vogelnahrung sind die Früchte dieser heimischen Gehölze sehr wertvoll. Für Kinder jedoch stellen sie tatsächlich eine Gefahr dar.
Unter anderem können Übelkeit und Erbrechen  die Folge sein und bei entsprechender Dosierung kann der Verzehr sogar zum Tod führen.

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Meine Phönix Canariensis wächst aus dem Topf. Wieviel kann ich von den Wurzeln entfernen ohne die Palme zu zerstören?
Der Wurzelrückschnitt  sollte stets im zeitigen Frühjahr vor Beginn der Vegetationszeit erfolgen. Die Phoenix Canariensis ist sehr robust und nimmt auch einen etwas kräftigeren Rückschnitt nicht übel. Es sollte jedoch nicht mehr als ca ein Viertel der Wurzel gerkappt werden. Wenn die Palme sich jetzt schlecht gießen läßt, weil sie sich aus dem Topf herausgedrückt hat, können Sie sich mit einer Rasenkannte aus Kunststoff als Gießrand behelfen, die Sie ringsherum in den Topf setzen.

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Ich möchte, dass im nächsten Jahr ein paar Tulpen auch in einem Blumentopf blühen statt nur im Garten. Jetzt weiß ich nicht, wie ich die Zwiebeln am besten über den Winter bringe. 
Stecken Sie die Zwiebeln jetzt in die mit gedüngter Erde gefüllten Gefäße. Dann können sich schon Wurzeln entwickeln. Die Tulpen sollen draußen bleiben. Stellen Sie sie auf den Boden und bedecken Sie die Töpfe mit einer ordentlichen Schicht Laub oder Stroh, um sie vor dem Durchfrieren zu schützen. Achten Sie jedoch darauf, dass sich keine Nager an Ihren Zwiebeln gütlich tun. Wenn Wühlmäuse in Ihrem Garten zu Hause sind, kann ein Maschendraht zur Abwehr helfen. Im Frühjahr düngen Sie Ihre Frühjahrsblüher erneut mit einem Volldünger. Nach der Blüte köpfen Sie die  Tulpen bevor sich der Samen entwickelt. Das Laub läßt man abreifen. So geht die Kraft in die Entwicklung der Zwiebeln. Tulpenzwiebeln sind nicht mehrjährig. Es werden aber stets Tochterzwiebeln gebildet.sf



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